Statement zum Stellenwert von Köchinnen und Köchen. Aus der Sicht des VKD ist der Kochberuf ein Gewinn für die Gemeinschaft und relevant für eine zufriedene Gesellschaft.

Keine Gesellschaft ohne Köche

Der Beruf Koch/Köchin gehört nicht zur Gruppe der systemrelevanten Berufe. Die Relevanz im Alltag ist dennoch enorm. Beim täglichen Besuch im Betriebsrestaurant, bei der Versorgung von Schülern und Senioren oder bei öffentlichen wie privaten Veranstaltungen. Ob dort oder an Wochenenden, Feiertagen und bei Ereignissen wie Hochzeit, Konfirmation & Co.: Köchinnen und Köche sind von Bedeutung. Sie versorgen Menschen, sie verarbeiten Lebensmittel und sie nehmen Ernährung ernst. Sie beherrschen ein Handwerk, das positiv auf andere wirkt und Gutes ausrichtet. Sie scheuen sich nicht vor einem hohen persönlichen Einsatz, sie haben den Willen und die Leidenschaft, große Belastungen auszuhalten und die „extra Meile“ zu gehen. „Die Kultur des Kochens und des Gastgebens ist wichtig für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit einer Gesellschaft“, findet Siegfried Arlt, Mitglied im Vorstand des Verbands der Köche Deutschlands e. V. (VKD) und Vorsitzender des VKD-Landesverbands Bayern. „Das Wissen um eine gute Ernährung und die Bereitschaft, für andere da zu sein, sind essentielle Werte für ein ausgeglichenes Miteinander.“ Dennoch sind viele Köchinnen und Köche in Deutschland Niedrigverdiener, ein Umstand, der in Zeiten von Kurzarbeitergeld gravierende Folgen für deren Leben hat. Das gilt insbesondere für Koch-Auszubildende. Einige Experten prognostizieren einen Neubeginn, einen Systemwechsel und eine neue Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens nach der Krise. Dafür könnten wir jetzt den Grundstein legen, wenn wir wollten. Wir in den Küchen und wir in der Gesellschaft. Einerseits mit Leistungskraft und zukunftsfähigen Ideen – andererseits mit Wertschätzung und einer Mindestsicherung dieser Berufsgruppe. „Der Beruf des Kochs und der Köchin ist ein Gewinn für die Gemeinschaft“, betont Siegfried Arlt. „Sein Stellenwert ist hoch einzuschätzen und der Nutzen breit angelegt.“ Teaser „Die Kultur des Kochens und des Gastgebens ist wichtig für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit einer Gesellschaft.“ Text: Aina Keller

Inklusion in der Gastronomie

Inklusion in der Gastronomie – geht denn das überhaupt? Natürlich, warum denn nicht? – würde ich sofort und ohne Umschweife antworten. Allerdings spüre ich auch, noch während ich das schreibe, wie sich die fassungslosen Blicke meiner Kollegen vorwurfsvoll gegen mich richten. Ich kann es ihnen nicht einmal verdenken, hat doch für Viele das Wort Inklusion etwas befremdliches, vielleicht sogar etwas bedrohliches, aber auf jeden Fall etwas unbequemes an sich. Muss es aber nicht.

„Inklusion in der Gastronomie“ weiterlesen

Was spricht jetzt für Eintopf

Ursprünglich stellen Suppeneintöpfe festliche in einem Gefäß zubereitete Mahlzeit dar. Deshalb erhielten Eintöpfe auch den Namen Suppentöpfe. Heute sind vielfältige regionale Eintopfarten bekannt. Sie vereinen meist Rohstoffe einer Region zu einer Sättigend Mahlzeit. Eintöpfe lassen sich für jede Jahreszeittypisch herstellen.

Ein Eintopf ist ein sehr nahrhaftes Gericht, es stärkt nach schwerer Arbeit und wärmt an kalten Tagen.